Nach oben scrollen
  • G. Heinemann Medizintechnik GmbH

G. Heinemann Medizintechnik GmbH Führender Anbieter für HNO-Medizintechnik setzt auf antibakterielle Steriface-Pulverlacke

  • <p>Die Behandlungs- und Instrumententische für die Hals-Nasen-Ohren-Medizin wurden mit dem iF Design Award ausgezeichnet.</p>

    Die Behandlungs- und Instrumententische für die Hals-Nasen-Ohren-Medizin wurden mit dem iF Design Award ausgezeichnet.

Alles, was HNO-Arzt und -Ärztin brauchen – mit der Herstellung von Behandlungs- und Instrumententischen für diesen Fachbereich ist das Unternehmen G. Heinemann Medizintechnik GmbH weltweit einer der führenden Anbieter für HNO-Medizintechnik. Rund 500 nach Kundenwunsch konzipierte Behandlungseinheiten werden am schleswig-holsteinischen Firmenstandort in Kaltenkirchen jährlich gefertigt. Der Großteil davon wird in über 50 Länder exportiert. Qualität made in Germany und individuelles Design werden im gesamten Fertigungsprozess konsequent umgesetzt – bis hin zu dem antibakteriellen Pulverlack Steriface-Pulver EP/PE 5684, stumpfmatt bis seidenmatt von Brillux Industrielack, mit dem die Behandlungseinheiten im jeweils gewünschten Farbton beschichtet werden.

In den letzten 10 Jahren hat die G. Heinemann Medizintechnik ihren Umsatz verzehnfachen können. Das vor 35 Jahren gegründete Unternehmen hat sich von Anfang an darauf spezialisiert, die Wünsche der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Von der ersten Idee über die Planung bis zur schlüsselfertigen Realisierung der kompletten Praxisausstattung entwickelt und fertigt G. Heinemann Medizintechnik zusammen mit den Kunden maßgeschneiderte Lösungen und Konzepte. Vier verschiedene Module stehen zur Auswahl, mit denen sich die HNO-Arbeitsplätze individuell gestalten lassen. Nach dem Baukastenprinzip wählt der Kunde/die Kundin das favorisierte Basismodell und kombiniert dieses nach seinen/ihren Anforderungen und Vorstellungen mit der gewünschten Zusatzausstattung. Das breite Produktspektrum und die enorm hohe Fertigungstiefe schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Behandlungseinheiten nicht nur individuell konfigurierbar, sondern auch jederzeit flexibel erweiter- und nachrüstbar sind. Ergänzend zu den Einheiten bietet G. Heinemann Medizintechnik im passenden Design Instrumentenschränke und Gerätewagen. Auch diese kann der Kunde so gestalten, wie er möchte. Seit fünf Jahren befinden sich Verwaltung, Produktion und Service am neu gebauten Firmensitz in Kaltenkirchen. Durch die stetige Expansion entstanden Vertriebsstandorte in Italien, Indien, Frankreich und Russland.

Qualität made in Germany als Verkaufsargument

Sowohl die Behandlungseinheiten und Schränke wie auch die Gerätewagen bestehen aus einem stabilen, elektrolytisch verzinkten Qualitätsstahlblechgehäuse mit doppelwandigem Korpus inklusive Schalldämmung. „Unser Fokus liegt generell auf hoher Qualität. Anders als der Wettbewerb setzen wir nicht auf Kunststoff, sondern bewusst auf Stahlblech. Unsere Kunden vertrauen auf unsere Qualität und die individuelle Beratung. Made in Germany ist international ein sehr gutes Verkaufsargument“, erklärt Frank Spillner, Geschäftsführer G. Heinemann Medizintechnik. „Daher ist es uns wichtig, dass alles made in Germany ist.“ Dieser Anspruch gilt auch für die Pulverbeschichtung mit antimikrobiellen Eigenschaften, mit der G. Heinemann Medizintechnik die selbst gefertigten Behandlungseinheiten in Lohnbeschichtung ausstatten lässt. Diese wurde in 2021 auf das Steriface-Pulver EP/PE 5684 umgestellt.

 

Made in Germany

Unsere Kunden vertrauen auf unsere Qualität und die individuelle Beratung. Made in Germany ist international ein sehr gutes Verkaufsargument.

Frank Spillner, Geschäftsführer G. Heinemann Medizintechnik

Made in Germany
 

Umstellung der Pulverlackierung auf Steriface-Pulver EP/PE 5684

  • <p>Bei G. Heinemann Medizintechnik wählt der Kunde nach dem Baukastenprinzip das favorisierte Basismodell der Behandlungstische und kombiniert dieses nach seinen Anforderungen und Vorstellungen mit der gewünschten Zusatzausstattung.</p>
  • <p>Bei G. Heinemann Medizintechnik wählt der Kunde nach dem Baukastenprinzip das favorisierte Basismodell der Behandlungstische und kombiniert dieses nach seinen Anforderungen und Vorstellungen mit der gewünschten Zusatzausstattung.</p>

Nur kurze Zeit nach dem ersten unverbindlichen Gespräch zwischen G. Heinemann Medizintechnik und Brillux Industrielack ergab es sich, dass das von Heinemann eingesetzte Beschichtungsmaterial nicht mehr als antibakteriell ausgelobt werden durfte, sodass der Hersteller das Produkt plötzlich und unerwartet vom Markt nahm. „Die deutsche Zertifizierung ist für uns eine unverzichtbare Anforderung“, so Frank Spillner. „Da der Kontakt bereits hergestellt war, entschieden wir kurzerhand, es mit Brillux Industrielack zu versuchen.“ Es folgte die Lieferung einer Mustermenge des Feinstruktur-Mischpulverlackes Steriface-Pulver EP/PE 5684, mit der die von G. Heinemann Medizintechnik beauftragten Lohnbeschichter die ersten Lackierungen vornahmen und sogleich die gewünschten Ergebnisse erzielten.

Steriface-Pulver EP/PE 5684 zeichnet sich durch gute Korrosionsschutzeigenschaften, hohe Desinfektionsmittelbeständigkeit und gute mechanische Werte aus. Neben diesen primären funktionalen Eigenschaften bietet Steriface-Pulver EP/PE 5684 wirksamen und dauerhaften Schutz vor Bakterien und Pilzen. Der Pulverlack auf Basis von Polyester- und Epoxidharz verfügt über eine Zulassung und Prüfzertifikate durch das anerkannte Prüflaboratorium für Medizinprodukte QualityLabs (Prüfung nach ISO 22196-2007), die die gute antimikrobielle Wirkung bestätigen: Selbst nach der im Labortest simulierten intensiven, langjährigen Reinigung erreicht Steriface-Pulver EP/PE 5684 eine Log Reduktion > 4.

„Ein weiterer Vorteil von Steriface-Pulver EP/PE 5684 ist, dass der Pulverlack innerhalb von 11 Tagen produziert und geliefert werden kann“, so Daniel Piontek, Einkauf G. Heinemann Medizintechnik. „Der vorherige Hersteller hatte dagegen eine Lieferzeit von 4 Wochen.“ Im Rahmen des Fertigungsprozesses spielt die Pulverlackierung eine zentrale Rolle, da sämtliche Korpus, Seitenwände, Schubladen und Arbeitsflächen der HNO-Arbeitsplätze beschichtet werden.

Der Beschichtungsaufbau

  • <p>Neben seinen funktionellen Eigenschaften und dem wirksamen, dauerhaften Schutz vor Bakterien und Pilzen, erfüllt Steriface-Pulver EP/PE 5684 die Aufgabe der dekorativen Gestaltung.</p>

Der Großteil der elektrolytisch verzinkten Qualitätsstahlblechgehäuse erhält als Vorbehandlung eine Eisenphosphatierung. Bei komplexeren Gehäuseaufbauten wird vor der Lackierung per Hand entfettet. Anschließend erfolgt der Auftrag des Steriface-Pulvers EP/PE 5684 Feinstruktur per Corona-Applikation gemäß den Einbrennbedingungen.

Dass Brillux Industrielack die Lohnbeschichter zum für sie neuen Produkt Steriface-Pulver EP/PE 5684 schult, stieß bei G. Heinemann Medizintechnik ebenfalls auf positive Resonanz. „Unser Ziel ist es, dass unterschiedliche Lohnbeschichter identische Lackierergebnisse erzielen“, erläutert Jan Werges, Verkaufsberater Brillux Industrielack. „Wir nehmen gerade den Status quo der Beschichtung in Bezug auf Haftung, Korrosionsschutz und Desinfektionsmittelbeständigkeit auf. Gemeinsam wird aktuell eine Lackiervorschrift entwickelt, in der die entscheidenden Parameter der Vorbehandlung und des Lackiervorgangs mit allen Details, z. B. Angaben, in welcher Schichtdicke der Decklack appliziert werden soll, genau festgelegt werden.“

Mit iF Design Award ausgezeichnet

Neben seinen funktionellen Eigenschaften und dem wirksamen, dauerhaften Schutz vor Bakterien und Pilzen erfüllt Steriface-Pulver EP/PE 5684 die Aufgabe der dekorativen Gestaltung. „Der Kunde kann das Aussehen seiner Behandlungseinheit selbst gestalten, indem er die Farben aller Komponenten individuell aus den insgesamt 19 unterschiedlichen RAL-Farbtönen, die als Standardfarben zur Verfügung stehen, auswählt. Speziell in GSU-Ländern, so die Erfahrung von Frank Spillner, wird zuerst auf das Design geschaut, dann erst auf die Spezifikationen und den Preis. Ein besonders minimalistisches, reduziertes Design hat die von G. Heinemann Medizintechnik jüngst entwickelte neue Behandlungseinheit Modula. „Bei Modula sind alle Materialien und Details so konzipiert, dass ein hochhygienisches Gerät entsteht. Für das hervorragende ergonomische Design wurde Modula mit dem renommierten iF Design Award 2018 in der Kategorie Medizinprodukt prämiert. Über diese Auszeichnung freuen wir uns natürlich sehr. Auch bei zukünftigen Projekten und Herausforderungen setzt Heinemann auf Brillux Industrielack und Steriface“, so Frank Spillner.